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Wohnen und Pflegen in der Malteser Rhein-Ruhr gGmbH

Unternehmensstrategie

Die Vielzahl der Leistungen in einem modernen Verbundsystem bedarf einer durchdachten Planung und Steuerung - der Entwicklung einer Strategie. Diese gibt Orientierung, wie ein Kompass. Das Thema "Lebenswertes Altern" spielt dabei eine besondere Rolle.

Die Unternehmensstrategie der Malteser Rhein-Ruhr gGmbH leitet sich ab aus dem über 900 Jahre alten Ordensleitsatz "Bezeugung des Glaubens und Hilfe den Bedürftigen". Im Vordergrund steht die Sorge um kranke, alte und sterbende Menschen, sowohl in stationären Einrichtungen als auch durch ambulante Angebote. Die Malteser stehen für besondere Qualität in Medizin und Pfleg, für Professionalität und Fachkompetenz. Ziel der Malteser ist es, der bevorzugte Dienstleister in Medizin und Pflege zu sein, weil menschliche Nähe und Zuwendung spürbar ist. Der Claim "... weil Nähe zählt." bringt diesen Anspruch auf den Punkt.

Lebenswertes Altern
Ein Alleinstellungsmerkmal der Malteser ist die Kompetenz in der Unterstützung für ein lebenswertes Altern. Im Vordergrund dabei steht die herausragende Qualität in der Versorgung demenziell erkrankter, alter und palliativ zu versorgender Menschen.

Modellprojekt Silviahemmet
Königin Silvia von Schweden hat 1996 - motiviert durch die Erkrankung der eigenen Mutter - die Stiftung Silviahemmet ins Leben gerufen. Silviahemmet ist ein Behandlungskonzept mit dem Ziel, die Versorgung von Menschen mit Demenz zu verbessern, Angehörige zu schulen sowie behandelndes und pflegendes Personal auszubilden. Dadurch soll die Lebensqualität von Patienten und Bewohnern gesteigert werden.
Die Malteserstifte, die in der Betreuung demenziell veränderter Bewohner seit vielen Jahren erfolgreich mit dem Konzept von Prof. Böhm arbeiten, werden zukünftig auch die Grundsätze von Silviahemmet durch die Schulung von Mitarbeitern, Angehörigen oder ehrenamtlichen Mitarbeitern umsetzen.

Projekt PALINA (Palliative Care in Altenhilfeeinrichtungen)
In der palliativen Versorgung steht der erkrankte Mensch mit seinen ihm Nahestehenden im Mittelpunkt. Das Wohlbefinden des palliativ Erkrankten hat höchste Priorität. Um diesem Anspruch gerecht zu werden, ist es notwendig, dass alle an der Versorgung Beteiligten als Team zusammenarbeiten. Ziel von PALINA ist es, die Mitarbeiter in der Pflege der stationären Altenhilfeeinrichtungen flächendeckend mit einer "Grundausbildung" in palliativem Denken und Handeln zu qualifizieren.

Ethik und Seelsorge
Vor vierzehn Jahren haben die Malteser eine Ethik- und Seelsorgeberatung eingeführt, sowohl in den Krankenhäusern als auch in der stationären Altenhilfe und bei den Ambulanten Diensten. Dazu wurden die Mitarbeiter geschult und mit verschiedenen Fachleuten besetzte Gremien gebildet (z. B. Ethikkomitees oder ethische Fallbesprechungen), die sich mit ethischen Problemen in den Einrichtungen beschäftigen.

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